Dörr fordert: Besser rebounden

Nach ihrem ersten Saisonerfolg in Saarlouis peilen die Basketballer der Gießen Pointers ihren ersten Erfolg in der Regionalliga Südwest vor heimischem Publikum an. Die Mannschaft von Trainer Daniel Dörr empfängt am Samstag um 20 Uhr in der Sporthalle der Theodor-Litt-Schule die SV 03 Tigers Tübingen zur dritten Begegnung der noch jungen Saison.

Beide Kontrahenten konnten aus ihren ersten Partien jeweils einen Sieg davontragen und verließen einmal als Verlierer das Parkett. Beide fuhren ihre Erfolge dabei auswärts ein, denn die Tübinger verloren nach ihrem Auftaktsieg in Mannheim deutlich gegen Speyer.

»Saarlouis hat auch deutlich gegen Speyer verloren, aber ich schätze Tübingen etwas stärker als Saarlouis ein, da sie strukturierter spielen«, so Dörr zum samstäglichen Kontrahenten. Der Übungsleiter attestiert den Schwaben dabei ein »gutes Fastbreakspiel«, zudem sind »ihre Guards sehr spielstark und treffsicher von außen«.

Es wird also keine leichte Aufgabe für den Aufsteiger gegen die Zweitverwertung von ProA-Ligist Tigers Tübingen. Allerdings könnte das zeitgleiche Spiel der Zweitligamannschaft den Pointers in die Karten spielen, denn es ist davon auszugehen, dass die Doppellizenzspieler im Kader mit der ersten Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Hamburg reisen.

Der bekannteste dieser Riege dürfte Nemanja Nadjfeji sein, seines Zeichens Sohn von BBL-Legende und ProA-Trainer Aleksandar Nadjfeji. Nadjfeji Junior kam im Spiel gegen Speyer zum Einsatz und erzielte 19 Punkte, dürfte am Samstag allerdings nicht in Gießen auflaufen.

»Letztlich ist es auch egal, wer bei Tübingen mitspielt. Wichtig ist, dass wir unser Spiel durchbringen und uns auf uns konzentrieren«, hält sich Dörr nicht lange mit Gedankenspielen über die Besetzung des Tigers-Ensembles auf. Schwäbischer Topscorer nach den ersten beiden Spielen ist Rouven Hänig, der auf 20,5 Punkte pro Spiel kommt und im Sommer von sich reden machte, als er mit den beiden Licher Regionalligaspielern Felix Schweizer und Simon Kutzschmar bei den deutschen Meisterschaften im 3-gegen-3-Basketball in Hamburg erst im Finale gegen das Team von NBA-Star Dennis Schröder den Kürzeren zog.

»Wir müssen besser rebounden, insbesondere dürfen wir nicht viele zweite Chancen zulassen. Zudem ist unser Fastbreakspiel noch verbesserungsbedürftig, auch hat mir in Saarlouis unsere Rotation in der Defensive nicht gefallen«, nennt Dörr die Faktoren, auf die es in einem Spiel »auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten entscheiden werden« ankommen wird. Der Trainer kann dabei fast aus dem Vollen schöpfen, denn bis auf Zeljko Pavlovic, der sich in den Flitterwochen befindet, sind alle Akteure einsatzbereit.

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